Donnerstag, 12. März 2026

Reparatur - Ölwechsel und ganz große Scheiße

 Der Tag fing schon seltsam an.

Frühmorgens ging es zur Werkstatt. Unsere Mitsumuschi benötigte dringend neue Querlenker. Bereits auf dem Weg dorthin kamen wir unverhofft zum ersten Unfall des Tages.



Der Fahrer eines Porsche Oldtimers hatte hier einen Verkehrsunfal gehabt - der schmucke Porsche vorne stark beschädigt.

An der Werkstatt angekommen den Wagen abgestellt und am Mittag wurden dann die Querlenker ausgetauscht und die Achse vermessen.

Während ich zuhause auf den Anruf wartete das der Wagen fertig sei kam noch schnell ein Anruf rein. In Laffeld sollte ein Güllefass in eine Hauswand gekippt sein.

Also rauf aufs MediaBike - ab nach Laffeld und grade losgeritten kommt die Info: Das Auto ist fertig. 


Was für eine Scheiße .. im wahrsten Sinne des Wortes übrigens. Also fix den Einsatz abarbeiten - zurück aufs Bike und ab nach Hause. Hier wartete schon mein Chauffeur der mich nach Erkelenz brachte um den Wagen zu holen.

Auf dem Heimweg bekam ich dann die Info das die Motordichtung des MediaBike sowie ein Ölwechsel auf meinem Abendlichen Programm stehen würde. OK dachte ich - das passt ja jetzt mal als auch nur wenige Augenblicke die nächste Info über einen schweren Unfall bei mir ankam.

In Wegberg Beeck hatte es in Höhe des dortigen Friedhof auf dem Grenzlandring gerappelt. Auch der Rettungshubschrauber wurde dorthin gerufen.

Nachdem die Versorgung durch die Rettungskräfte beendet war konnte ich die mir noch fehlenden Bilder schießen und mich auf den Heimweg machen


Öl raus ... Ölfilter raus ... Motorabdeckung runter - defekte Dichtung runter - sauber machen - neue Dichtung drauf - Motorabdeckung drauf - Ölfilter rein ... scheiße passt nicht. Hatte mir doch der Motorradzubehör Laden nicht den bestellten Ölfilter - sondern irgendeinen anderen in die Hände gedrückt. Also fuhr am Abend noch jemand nach Jüchen den passenden Ölfilter besorgen ... 





Kurzdarauf hieß es dann: Ölfilter rein - Öl rein - fertig !!!

So wurde dann am Abend - wenngleich auch deutlich später als Gedacht das MediaBike wieder einsatzbereit gemacht. 









Dienstag, 10. März 2026

Wenn die Räuber zuschlagen kommt die Presse "Bandit" auch vorbei


Binnen weniger Tage gleich drei Überfälle:
Heute der 3. Überfall - diesmal auf eine LIDL Filiale in Heinsberg.


 Also da die Räuber flüchtig sind konnte ich mit dem Banditen dann auch gleich mal den Nahbereich erkunden und Ausschau nach Informationen vor Ort machen.

Dank tatkräftiger Hilfe ist das auch schnell gelungen.


Zuvor gab es dann noch einen Ausflug nach Erkelenz. 



Hier waren zwei Fahrzeuge aneinander geraten. Ordnungsgemäß stellte ich hier das MediaBike brav ins Parkhaus. Regensicher quasi - wobei der Regen - mal abgesehen von ein paar Tropfen auf Anfahrt - dann doch nicht runter kam. 

Wenn der Weg ins "dunkle" führt ...


 Kennt ihr auch ? Oder ?

Rollerunfall glimpflich – doch der wahre Nervenkitzel lag auf der Anfahrt

 Als ich mich am Nachmittag auf mein Mediabike setzte, ahnte ich schon: Das wird keine gewöhnliche Fahrt. In Wassenberg und Ratheim stehen derzeit so viele Baustellen, dass man meinen könnte, jemand habe sie absichtlich wie ein Hindernisparcours für Motorradfahrer angeordnet. Jede Umleitung führte zuverlässig zur nächsten, und spätestens an der nervigen Baustellenampel habe ich mich gefragt, ob ich vielleicht doch hätte fliegen sollen.




Trotz dieser kleinen Abenteuer gelangte ich schließlich zur Gladbacher Straße in Hückelhoven, Einmündung Brassertstraße. Dort hatte es einen Alleinunfall mit einem Motorroller gegeben. Die Einsatzkräfte waren bereits vor Ort fertig - die Feuerwehr auf dem Weg zurück ins Gerätehaus. Der Rollerfahrer war gestürzt, aber zum Glück nur leicht verletzt und bereits auf dem Weg ins Krankenhaus.

Die Feuerwehr hatte an der Einsatzstelle  die auslaufenden Betriebsmittel abgestreut – in der Nachmittagssonne wirkte das Granulat fast wie grobkörniger Schnee rund um den Roller. Kurze Zeit später kam ein Transporter eines Autohauses angerollt, um das beschädigte Gefährt einzuladen.

Ich machte meine Fotos und musste schließlich schmunzeln: Der eigentliche Nervenkitzel dieses Einsatzes lag eindeutig auf dem Weg dorthin. Der Unfall selbst war glimpflich ausgegangen – und mein Mediabike hatte den Baustellen-Dschungel bereits einmal erfolgreich bezwungen. 

Der Rückweg wurde dann doch nochmal spannend - mein Fahrziel lag nun wieder hinter den Baustellen.

Montag, 9. März 2026

Robin Hood – Biker und Triker aus Kalkar engagieren sich rund ums Jahr für Kinder und soziale Projekte

 



Kalkar

Laut knatternden Motoren und starke Maschinen verbinden viele mit Freiheit und Abenteuer. In Kalkar stehen sie außerdem für etwas anderes: gelebte Solidarität. Die „Robin Hood – Biker und Triker aus Kalkar“ sind längst zu einer festen Größe im sozialen Leben der Region geworden. Der lockere Zusammenschluss von Motorrad- und Trike-Fahrern organisiert über das ganze Jahr hinweg Aktionen, die vor allem Kindern zugutekommen.

Im Frühjahr beginnen die Mitglieder meist mit ihren ersten Ausfahrten, doch der Fokus liegt weniger auf der Tour selbst als auf dem Ziel: Kindergärten, Jugendgruppen oder Familienfeste. Ob als Überraschungsbesuch bei einem Kinderfest oder als Begleitteam bei Spendenaktionen – die Gruppe sorgt regelmäßig für strahlende Augen. Ihre Fahrzeuge dürfen dabei natürlich aus nächster Nähe bestaunt werden. Viele Kinder sitzen zum ersten Mal auf einem Trike oder hören den Motorsound eines echten Cruisers, was für die Robin-Hood-Mitglieder oft der schönste Moment des Tages ist.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung sozialer Einrichtungen. Mehrmals im Jahr starten die Biker Sammelaktionen für Spielsachen oder dringend benötigte Alltagsgüter. Gerade in der Adventszeit sind sie besonders aktiv: Mit der traditionellen Weihnachtsfahrt bringen sie Geschenke zu Einrichtungen in der Region und machen Familien eine Freude, die sonst vielleicht leer ausgehen würden.

Auch auf öffentlichen Veranstaltungen sind sie präsent – ob Stadtfeste, Benefiztreffen oder spontane Hilfsaktionen nach Aufrufen aus der Nachbarschaft. Oft arbeiten sie mit lokalen Vereinen zusammen, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Dass die Mitglieder ihre Zeit ehrenamtlich investieren, ist für sie selbstverständlich. „Wenn wir helfen können, dann tun wir das“, ist ein Satz, den man in der Gruppe oft hört.

Mit ihrem Engagement haben sich die Robin Hood – Biker und Triker aus Kalkar längst einen Namen über die Stadtgrenzen hinaus gemacht. Was als Hobby und gemeinsame Leidenschaft begann, hat sich zu einer Gemeinschaft entwickelt, die nicht nur auf der Straße, sondern auch sozial stark unterwegs ist – ganz im Sinne ihres Namensgebers: denen helfen, die Unterstützung brauchen.

Kontakt: info@rhbt.de
Webseite: www.rhbt.de

Fotos: Robin Hood
Bericht: Mediabiker HS