Dienstag, 31. März 2026

Du willst Biker sein? Dann zieh dich auch wie ein Biker an !!!

Die Sonne scheint, das Motorrad glänzt, der Wind ruft – und schon rollen sie wieder los, die „Sommerbiker“. Kurze Hose, T‑Shirt, Flip‑Flops, vielleicht noch ein offener Jethelm auf dem Kopf. Freiheitsgefühl pur? Vielleicht - Vernunft? Fehlanzeige. 

Jedes Jahr landen unzählige Motorradfahrer nach einem Sturz genau deshalb im Krankenhaus – mit Verletzungen, die vermeidbar gewesen wären.


übertrieben macht anschaulich


Schutzkleidung ist kein Modegag, sondern Lebensversicherung.
Schon bei niedrigen Geschwindigkeiten wirkt Asphalt wie Schmirgelpapier: Eine Rutschpartie von nur wenigen Metern kann Haut bis aufs Fleisch wegreißen. Motorradjacken und -hosen mit abriebfestem Leder oder Spezialtextilien, Protektoren an Schultern, Ellbogen, Rücken, Hüfte und Knien – all das reduziert die Schwere von Verletzungen dramatisch.


Handschuhe schützen Finger und Handflächen, Motorradstiefel mit stabiler Sohle und Knöchelschutz verhindern gebrochene Zehen oder aufgeschürfte Füße. Der Helm – idealerweise ein Integralhelm – ist ohnehin Pflicht und schützt nicht nur den Kopf, sondern auch Gesicht und Kiefer vor lebensgefährlichen Verletzungen.


Bilder wie Dieses sind in den Sommermonaten keine Seltenheit



Komplett angezogen heißt nicht unbequem.
Moderne Schutzkleidung ist heute atmungsaktiv, leicht und sogar belüftet – sie bietet Sicherheit, ohne das Freiheitsgefühl zu nehmen. Wer mit 200 Kilo Maschine über den Asphalt gleitet, sollte sich zumindest so anziehen, als würde er es ernst meinen – nicht wie jemand, der gerade vom Baggersee kommt.


Mehr Sichtbarkeit, mehr Sicherheit.

Gerade in der Dämmerung oder bei schlechtem Wetter werden Motorradfahrer im Straßenverkehr leicht übersehen. Reflektierende Warnwesten können hier den entscheidenden Unterschied machen. Studien zeigen, dass Fahrer mit auffälliger Kleidung bis zu 50 % früher wahrgenommen werden als solche in dunkler Motorradkleidung.

Die grellen Westen reflektieren das Scheinwerferlicht anderer Fahrzeuge und erhöhen so die Sichtbarkeit deutlich – besonders im Stadtverkehr und auf Landstraßen mit Gegenlicht oder Schattenzonen. Moderne Modelle lassen sich leicht über die Motorradjacke ziehen, sind atmungsaktiv und beeinträchtigen weder Bewegungsfreiheit noch Komfort.

Viele Verkehrssicherheits-Experten empfehlen das Tragen von Warnwesten vor allem auf längeren Strecken oder bei wechselnden Lichtverhältnissen. Auch die Polizei und Verbände wie der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) raten dazu, Sichtbarkeit als aktive Sicherheitsmaßnahme zu begreifen.

Fazit: Eine reflektierende Weste kostet wenig, stört kaum – und kann im Ernstfall das eigene Leben retten.

Sicher fahren heißt mitdenken.
Schutzbekleidung und Warnweste ist nur die halbe Miete. Wer wirklich Biker ist, fährt umsichtig, vorausschauend und respektvoll – gegenüber sich selbst und anderen. Öffentliche Straßen sind keine Rennstrecken, keine Bühne für Wheelies oder Stunts. Echte Biker beweisen Stil, indem sie sicher und souverän ans Ziel kommen – nicht, indem sie ihr Leben riskieren, um cool zu wirken.

Denn am Ende gilt: Cool ist, wer wieder heil zu Hause ankommt.


KI Bild - Medienwerkstatt Heinsberg

Unfallfoto: Heinsberg Magazin

Bericht: Media Biker

Dienstag, 24. März 2026

Feuer in Heinsberg Karken - Erstmaliger Einsatz der Lederkombi

 


Eigentlich wollte ich heute vormittag die nun erworbene Lederkombi von Hein Gericke einmal auf dem Mediabike testen. Allerdings spielten hier verschiedene Faktoren rein - so das ich das Bike in der Halle und die Kombi im Schrank lassen musste.

Ich hatte eigentlich die Hoffnung schon mal aufgegeben heute ne Runde drehen zu können. Das ergab sich dann allerdings wie immer "überraschend" am Nachmittag als es hieß es brenne in Karken ein Stall.

Also ab ins Leder - und das Mediabike aus dem Etui gezuppt und ab nach Karken. Vor Ort entpuppte sich der Stallbrand als brennender Holzstapel bei dem wohl Asbestplatten ebenfalls Feuer gefangen hatten und brannten.


Welch ein Tag ...

 Am gestrigen Montag gab es viel zu tun.

Zunächst hatte es auf der Karl Arnold Strasse in Heinsberg einen Verkehrsunfall gegeben. Die Meldung die ich erhielt liess nichts gutes erhoffen - allerdings war es vor Ort dann glücklicherweise nicht so dramatisch.



Diesen Verkehrsunfall grade gut abgearbeitet ging es auch schon - beinahe im Anschluss kann man fast sagen - in Richtung Gangelt. In einem Kreisverkehr hatte es einen Auffahrunfall gegeben bei dem dann - wie die Gangelter Feuerwehr mitteilt - 4 Personen darunter ein Kind verletzt wurde.


Man kann es kaum glauben - aber: Auf dem Rückweg von diesem Einsatz erreichte mich ein Anruf das es einen weiteren Verkehrsunfall gegeben hatte. Auf der L228 zwischen den Heinsberger Orten Randerath und Dremmen war der Fahrer eines Fahrzeuges - unweit der Ortseinfahrt Dremmen von der Strasse abgekommen und vor einen Baum gefahren.


Ein echt "unfallträchtiger" Tag ... dieser Montag.

Am Abend gab es dann noch ein Feuermeldung in Heinsberg. Der Akku eines Staubsauger Roboter hatte Feuer gefangen. Hier war die Feuerwehr schnell vor Ort und  konnte Schlimmeres verhindern.







Montag, 23. März 2026

MediaBiker auf Sprit-Entdeckungstour – Ernüchterung in Belgien

 

MediaBiker auf Sprit-Entdeckungstour – Ernüchterung in Belgien

Heute startete der MediaBiker zu einer Motorradtour über die niederländisch-belgische Grenze – mit dem Plan, in Belgien nach günstigeren Benzinpreisen zu suchen. Während die Preise in Deutschland und den Niederlanden seit Wochen steigen, lockte die Hoffnung auf etwas Entlastung im Nachbarland. Die Route führte durch die Niederlande, vorbei an Echt, entlang der Maas und über die Brücke bei Maaseik nach Belgien – eine landschaftlich reizvolle Strecke bei bestem Motorradwetter. Doch an der belgischen Tankstelle folgte die Ernüchterung: Auch dort ist der Sprit alles andere als billig. So wurde aus der geplanten Sparfahrt zwar kein preisliches Erfolgserlebnis, dafür aber ein schöner Ausflug mit vielen Kilometern, Sonne im Gesicht und einem Augenzwinkern über die europäischen Benzinpreise.

Kinderfest der U B A K A Rheinland in Heinsberg

 

Gestern war ich dann, zusammen mit meiner Frau, beim Kinderfest des Motorrad Verein Urban Bulldogs Against Kids Abuse - kurz U.B.A.K.A. in Heinsberg.



Hier trafen wir auch auf Marco - einen alten Bekannten der vor einiger Zeit in Heinsberg wohnte und nun an den Niederrhein gezogen ist. Daher nicht verwunderlich das er mit den Robin Hood Bikern und Trikern ebenfalls in Aphoven aufschlug.

Begeisterung bei den Besuchern des Kinderfestes die auch die Möglichkeit hatten auf den bereitgestellten Motorrädern, Trikes oder Quads, oder auch im Beiwagen ein Runde mitfahren zu können.

Und so verlief der Tag bei herrlichem (und Motorradtauglichen) Wetter.

 

Donnerstag, 19. März 2026

Einsatz in Saeffelen: Schwerer Motorradunfall auf der Selfkantstraße

Das Mediabike hatte gerade stillgestanden. Die Bildserien vom Unfall heute Morgen in Hückelhoven und die Aufnahmen vom Besuch in der Diskothek Himmerich waren gesichtet, sortiert, bearbeitet – das Material war raus an die Redaktionen, der Kaffee endlich eingeschenkt. Und dann: Nächster Einsatz. Unfall in Saeffelen, Motorradfahrer schwer verletzt.




Also: Tasche greifen, Helm auf, Kamera in den Rucksack, Zündung. Der Motor brummt, Blaulicht und Sirenen in der Ferne – schon klar, das wird kein Routineeinsatz sein. Über die Landstraße geht es Richtung Selfkant.

Vor der Shell-Tankstelle Stau - Fahrzeuge versuchen sich auf der engen Strasse zu drehen - für das MediaBike kein Problem - an der Einsatzstelle steht bereits ein Einsatzfahrzeug der Polizei, der Rettungswagen steht am Unfallort. Ein dunkler Pkw – Beifahrerseite eingedrückt und Front deformiert. Ein Motorrad steht auf der Strasse - irgendwer hatte es auf den Ständer gestellt - darunter Bindemittel. Die Feuerwehr hatte die Einsatzstelle bereits verlassen als ich ankam - es ist schon ein paar Kilometer bis in den Selfkant.

Nach ersten Informationen hat der Fahrer des Autos beim Abbiegen auf das Tankstellengelände den entgegenkommenden Motorradfahrer übersehen. Keine Chance, auszuweichen. Der Aufprall – frontal. Der Motorradfahrer liegt bereits versorgt im Rettungswagen, schwer verletzt, aber ansprechbar, sagen die Sanitäter. Sekunden später schließt sich die Tür des Rettungswagens, Blaulicht, Abfahrt Richtung Krankenhaus.

Die Polizei sichert Spuren, misst den Unfallort aus, während die Abschlepper die beiden Wracks aufladen. Die Straße ist voll gesperrt, Anwohner stehen an den Einfahrten, leise Gespräche, ein paar geschockte Gesichter. Immer wieder versuchen Autofahrer zu wenden.

Solche Einsätze haben jedes Mal ihre eigene Schwere. Es sind Momente, in denen Routine in den Hintergrund tritt und die Realität des Straßenverkehrs mit voller Härte zuschlägt. Ein Augenblick der Unachtsamkeit – und plötzlich verändert sich ein Leben vielleicht für immer.

Die Sonne steht tief über der Tankstelle, als die letzten Warnblinker ausgehen. Das Mediabike rollt an, zurück in Richtung Redaktion. Der Bericht ist im Kopf schon fast fertig – nur der Gedanke bleibt: Wie schnell kann aus einem normalen Nachmittag ein Einsatz mit Nachhall werden.

Abschied vom Himmerich – Eine Heinsberger Legende schließt ihre Türen


Meine persönliche Geschichte

Gestern, an einem unscheinbaren Mittwoch, erreichte mich eine Nachricht, die mich mitten im Alltag innehalten ließ: Die Diskothek Himmerich in Heinsberg-Randerath – ehemals bekannt als Haus Waldesruh – soll in wenigen Wochen schließen. Für viele in unserer Region ist dieser Ort weit mehr als nur ein Nachtclub. Es ist ein Stück Jugend, Erinnerung und Zeitgeschichte.

Neugierig geworden, begann ich am Abend zu recherchieren, ob an dem Gerücht etwas dran ist. Und tatsächlich – mehrere Hinweise im Umfeld bestätigen es: Die legendäre Diskothek steht offenbar vor ihrem Ende. Schon in der Corona Zeit war der Betrieb Pandemiebedingt unregelmäßig, die Besucherzahlen schwankten, und wie Insider berichten, ist der Aufwand, eine so große Anlage rentabel am Laufen zu halten, mittlerweile kaum noch zu stemmen.



Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Besuche dort – es muss irgendwann in der Mitte der 1980er-Jahre gewesen sein. Damals hieß der Club noch Waldesruh, und man konnte direkt rechts neben dem Gebäude parken, bevor die Zufahrt umgebaut wurde. Der Eingang war bescheiden, das Licht bunt und flackernd, und innen wartete eine Atmosphäre, die man in der Region sonst nirgendwo fand: Tanzfläche, Diskokugel, Nebelmaschine – und Musik, die noch live aufgelegt wurde, nicht digitalisiert wie heute.

Über die Jahrzehnte hinweg wandelte sich der Club mehrfach: Neue Ideen, neue Konzepte, neue Zielgruppen. Doch der Name Himmerich blieb und auch "Waldesruh" hängt heute noch am Gebäude – ein Synonym für Partynächte, Jugendlieben und den manchmal schmerzhaften Morgen danach.


In späteren Jahren führte mich mein Weg immer wieder zufällig dorthin – allerdings meist aus beruflichem Interesse. Ich erinnere mich an mehrere Einsätze in der Umgebung: schwere und auch tödliche Verkehrsunfälle in der Nähe des Himmerich, an die man sich ungern erinnert; und auch an die Zeit während der Corona-Pandemie, als auf dem großen Parkplatz ein gestrandeter Zirkus ausharren musste – ein Sinnbild stillstehender Zeiten.

Gestern Abend also, als ich die Nachricht von der bevorstehenden Schließung endgültig bestätigt fand, überkam mich eine merkwürdige Mischung aus Wehmut und Dankbarkeit. Es ist, als würde ein Kapitel regionaler Geschichte zu Ende gehen.



Ob und wie es mit dem Gelände weitergeht, ist bislang unklar. Vielleicht entsteht dort etwas Neues – oder der Ort wird, wie so viele andere kulturelle Institutionen, der Vergangenheit überlassen. Sicher ist nur eines: Der Himmerich war für Generationen aus dem Kreis Heinsberg ein Ort voller Geschichten, Begegnungen und Emotionen.

Und für mich persönlich bleibt er das Symbol einer Zeit, in der Musik, Menschen und Nächte noch ein kleines Stück unvergesslicher waren.

Mittwoch, 18. März 2026

Die Geschichte des MediaBiker

 Die Geschichte der MediaBikes beginnt spannend – fast wie ein Stück regionaler Pressechronik auf zwei Rädern.

Am Anfang stand eine Honda CB 900 Bol d’Or – kernig, laut, zuverlässig. Mit ihr begann der Reporter, damals noch mit Kamera und Handy im Tankrucksack, seine ersten Einsatzfahrten zu Unfallorten und Blaulichteinsätzen im Kreis Heinsberg. Die Honda war schnell, aber auch schwer – sie machte klar: für echte Reportageeinsätze musste das Fahrzeug praktisch, wendig und robust sein.



Auf die Bold’Or folgte  die Suzuki Bandit 600, das erste „echte“ MediaBike im modernen Sinne. Sie bot mehr Fahrkomfort und die nötige Wendigkeit im Stadtverkehr. Wochenend- und Nachteinsätze, Regenfahrten und kilometerlange Landstraßen gehörten nun zum Alltag – die Maschine war Mittel zum Zweck und treue Begleiterin zugleich. Und wichtig: Der Bandit verzeiht Fahrfehler.

Unzählige Fahrten zu Einsatzstellen wurden mit dem Bike zurück gelegt und die Bandit war ganzjährige unterwegs - Ausnahmen bei Unwetter, Schnee und Eis.

Später kam eine  BMW K75 RT, ein Klassiker unter Tourern, mit Platz für Kameraausrüstung und Schutzschilden für lange Einsätze. In den Farben "grün weiß" war die BMW zuvor in der KRAD Staffel der Polizei in Dienst gewesen. Sie stand für eine Phase größerer Reichweite – Berichterstattung überregionale Einsätze und  Fahrten bei fast jedem Wetter.




Nach einem schweren Fahrradunfall im November 2022 änderte sich vieles: 

Die schweren Motorräder mussten weichen. Es folgte der Umstieg auf leichtere 125er Motorroller, die erstaunlich zuverlässig den Titel „Mediabiker“ festigten – als Reporterfahrzeug allerdings ohne einen gewissen Charakter und ohne die großen Augen von Zweiradfreunden die man sah wenn man die Honda oder den Banditen erwähnt.





Doch die Entwicklung ging weiter: zwei Suzuki Burgman 400, komfortabel und wendig, übernahmen den Dienst des MediaBike. Sie verbanden Geschwindigkeit mit Stauraum – ideal für Kameras, Stative und Notfallausrüstung. 



Auf den beiden baugleichen Burgman Rollern (beide Bj 1999), die von mir beide "Herr Burgman" genannt wurden kamen auch viele Kilometer an Einsatzfahrten zusammen. Durch die schweren Verletzungen des Unfalls und den nun bleibenden Schäden an Wirbelsäule, Schulter und Beinwar ein Aufsteigen auf den Roller eine Leichtigkeit. 



Schließlich kehrte mit einer Bandit 1200 die Kraft der Anfangsjahre zurück – ein Symbol der Rückkehr zur alten Stärke, diesmal mit Erfahrung, Technik und einem klaren Ziel: schnell vor Ort zu sein, professionell zu berichten, und sicher nach Hause zu kommen - sofern es die Umstände durch den Unfall dann auch zulassen. 


Biker Union e.V. - Info zu Biker Union und der Antrag

              


Und jetzt wo auch ich Mitglied geworden bin gibts hier
auf MediaBiker dann auch ein wenig Info - und auch den Mitgliedsantrag
der Biker Union e.V. 


 



Dienstag, 17. März 2026

Mit dem MEDIABIKE zum SEK Einsatz nach Heinsberg

Heute Mittag war ich gerade dabei, die Kameraausrüstung zu checken, als die erste Meldung auf meinem Handy aufploppte: Gefährdungslage in Heinsberg, Valkenburger Straße gesperrt. Mehr stand zunächst nicht da. Mein Interesse war geweckt – so etwas ließ mich nicht lange zögern.

Ich kletterte in die Motorradbekleidung, setzte den Helm auf und schwang mich auf mein MediaBike. Der Motor brüllte auf, und noch bevor die erste Kreuzung erreicht hatte, wusste ich: Heute wird wieder ein Tag an der Front der Nachrichten. Der Wind peitschte mir ins Gesicht, während ich durch den Kreis Heinsberg fuhr – Blaulicht in der Ferne, ein klares Zeichen: Hier ist was los.




Als ich in der Valkenburger Straße ankam, war der Bereich weiträumig abgesperrt. Polizei, Feuerwehr, Drehleiter – das volle Programm. Ein Mann hatte offenbar Gegenstände aus dem Fenster einer Dachgeschosswohnung geworfen und sich danach dort verbarrikadiert. Das SEK war bereits angefordert und traf kurz nach mir an der Einsatzstelle ein. Ich parkte das MediaBike am Straßenrand, griff zur Kamera und begann, die Lage zu dokumentieren.

Von Zeugen erfuhr ich, dass zuerst mehrere Gegenstände auf die Straße geflogen waren. Der Grund? Unklar. Die Einsatzkräfte sicherten alles ab, um jegliche Gefahr auszuschließen. Eine Beamtin wurde mit der Drehleiter auf Fensterhöhe gebracht, um Kontakt mit dem Mann aufzunehmen. Eine Drohne flog mehrmals an den Fenstern vorbei – Hightech im Einsatz, direkt vor meinen Augen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam Bewegung in die Szene. Das SEK stürmte die Wohnung, der Mann wurde überwältigt und anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Niemand sonst war verletzt worden. Die Polizei gab kurze Zeit später Entwarnung: Für die Bevölkerung habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden.


Kurz bevor die Sperrung aufgehoben wurde, nahm ich die letzten Aufnahmen auf. Dann startete ich wieder den Motor meines MediaBikes. Der Einsatz war vorbei – aber der Bericht musste raus. Während ich den Helm aufsetzte, dachte ich: Wieder ein Tag, an dem sich zeigt, wie nah Spannung, Risiko und Journalismus beieinanderliegen.

Einsatz Heinsberg – abgeschlossen. Berichterstattung läuft.

Montag, 16. März 2026

Brand eines Wohnhauses in Ratheim

 In den frühen Morgenstunden des 15.03.2026  rückte die Hückelhovener Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand nach Ratheim aus. Kalt und Nass war es am Morgen so das ich zunächst einmal mit dem Outlander den Weg zur Einsatzstelle zurücklegte.

Ein Zimmerbrand hatte  sich auf das Haus ausgedehnt und machte das wohnen dort von jetzt auf gleich unmöglich.


Nachdem das Wetter im Verlauf des Vormittages dann deutlich besser wurde besuchte ich mit dem MediaBike die morgendliche Einsatzstelle nochmal.

Die Löscharbeiten wurden zwischenzeitlich beendet - und die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Beamten haben das Haus versiegelt - ein Bauzaun wurde errichtet.



Donnerstag, 12. März 2026

Reparatur - Ölwechsel und ganz große Scheiße

 Der Tag fing schon seltsam an.

Frühmorgens ging es zur Werkstatt. Unsere Mitsumuschi benötigte dringend neue Querlenker. Bereits auf dem Weg dorthin kamen wir unverhofft zum ersten Unfall des Tages.



Der Fahrer eines Porsche Oldtimers hatte hier einen Verkehrsunfal gehabt - der schmucke Porsche vorne stark beschädigt.

An der Werkstatt angekommen den Wagen abgestellt und am Mittag wurden dann die Querlenker ausgetauscht und die Achse vermessen.

Während ich zuhause auf den Anruf wartete das der Wagen fertig sei kam noch schnell ein Anruf rein. In Laffeld sollte ein Güllefass in eine Hauswand gekippt sein.

Also rauf aufs MediaBike - ab nach Laffeld und grade losgeritten kommt die Info: Das Auto ist fertig. 


Was für eine Scheiße .. im wahrsten Sinne des Wortes übrigens. Also fix den Einsatz abarbeiten - zurück aufs Bike und ab nach Hause. Hier wartete schon mein Chauffeur der mich nach Erkelenz brachte um den Wagen zu holen.

Auf dem Heimweg bekam ich dann die Info das die Motordichtung des MediaBike sowie ein Ölwechsel auf meinem Abendlichen Programm stehen würde. OK dachte ich - das passt ja jetzt mal als auch nur wenige Augenblicke die nächste Info über einen schweren Unfall bei mir ankam.

In Wegberg Beeck hatte es in Höhe des dortigen Friedhof auf dem Grenzlandring gerappelt. Auch der Rettungshubschrauber wurde dorthin gerufen.

Nachdem die Versorgung durch die Rettungskräfte beendet war konnte ich die mir noch fehlenden Bilder schießen und mich auf den Heimweg machen


Öl raus ... Ölfilter raus ... Motorabdeckung runter - defekte Dichtung runter - sauber machen - neue Dichtung drauf - Motorabdeckung drauf - Ölfilter rein ... scheiße passt nicht. Hatte mir doch der Motorradzubehör Laden nicht den bestellten Ölfilter - sondern irgendeinen anderen in die Hände gedrückt. Also fuhr am Abend noch jemand nach Jüchen den passenden Ölfilter besorgen ... 





Kurzdarauf hieß es dann: Ölfilter rein - Öl rein - fertig !!!

So wurde dann am Abend - wenngleich auch deutlich später als Gedacht das MediaBike wieder einsatzbereit gemacht. 









Dienstag, 10. März 2026

Wenn die Räuber zuschlagen kommt die Presse "Bandit" auch vorbei


Binnen weniger Tage gleich drei Überfälle:
Heute der 3. Überfall - diesmal auf eine LIDL Filiale in Heinsberg.


 Also da die Räuber flüchtig sind konnte ich mit dem Banditen dann auch gleich mal den Nahbereich erkunden und Ausschau nach Informationen vor Ort machen.

Dank tatkräftiger Hilfe ist das auch schnell gelungen.


Zuvor gab es dann noch einen Ausflug nach Erkelenz. 



Hier waren zwei Fahrzeuge aneinander geraten. Ordnungsgemäß stellte ich hier das MediaBike brav ins Parkhaus. Regensicher quasi - wobei der Regen - mal abgesehen von ein paar Tropfen auf Anfahrt - dann doch nicht runter kam. 

Wenn der Weg ins "dunkle" führt ...


 Kennt ihr auch ? Oder ?

Rollerunfall glimpflich – doch der wahre Nervenkitzel lag auf der Anfahrt

 Als ich mich am Nachmittag auf mein Mediabike setzte, ahnte ich schon: Das wird keine gewöhnliche Fahrt. In Wassenberg und Ratheim stehen derzeit so viele Baustellen, dass man meinen könnte, jemand habe sie absichtlich wie ein Hindernisparcours für Motorradfahrer angeordnet. Jede Umleitung führte zuverlässig zur nächsten, und spätestens an der nervigen Baustellenampel habe ich mich gefragt, ob ich vielleicht doch hätte fliegen sollen.




Trotz dieser kleinen Abenteuer gelangte ich schließlich zur Gladbacher Straße in Hückelhoven, Einmündung Brassertstraße. Dort hatte es einen Alleinunfall mit einem Motorroller gegeben. Die Einsatzkräfte waren bereits vor Ort fertig - die Feuerwehr auf dem Weg zurück ins Gerätehaus. Der Rollerfahrer war gestürzt, aber zum Glück nur leicht verletzt und bereits auf dem Weg ins Krankenhaus.

Die Feuerwehr hatte an der Einsatzstelle  die auslaufenden Betriebsmittel abgestreut – in der Nachmittagssonne wirkte das Granulat fast wie grobkörniger Schnee rund um den Roller. Kurze Zeit später kam ein Transporter eines Autohauses angerollt, um das beschädigte Gefährt einzuladen.

Ich machte meine Fotos und musste schließlich schmunzeln: Der eigentliche Nervenkitzel dieses Einsatzes lag eindeutig auf dem Weg dorthin. Der Unfall selbst war glimpflich ausgegangen – und mein Mediabike hatte den Baustellen-Dschungel bereits einmal erfolgreich bezwungen. 

Der Rückweg wurde dann doch nochmal spannend - mein Fahrziel lag nun wieder hinter den Baustellen.

Montag, 9. März 2026

Robin Hood – Biker und Triker aus Kalkar engagieren sich rund ums Jahr für Kinder und soziale Projekte

 



Kalkar

Laut knatternden Motoren und starke Maschinen verbinden viele mit Freiheit und Abenteuer. In Kalkar stehen sie außerdem für etwas anderes: gelebte Solidarität. Die „Robin Hood – Biker und Triker aus Kalkar“ sind längst zu einer festen Größe im sozialen Leben der Region geworden. Der lockere Zusammenschluss von Motorrad- und Trike-Fahrern organisiert über das ganze Jahr hinweg Aktionen, die vor allem Kindern zugutekommen.

Im Frühjahr beginnen die Mitglieder meist mit ihren ersten Ausfahrten, doch der Fokus liegt weniger auf der Tour selbst als auf dem Ziel: Kindergärten, Jugendgruppen oder Familienfeste. Ob als Überraschungsbesuch bei einem Kinderfest oder als Begleitteam bei Spendenaktionen – die Gruppe sorgt regelmäßig für strahlende Augen. Ihre Fahrzeuge dürfen dabei natürlich aus nächster Nähe bestaunt werden. Viele Kinder sitzen zum ersten Mal auf einem Trike oder hören den Motorsound eines echten Cruisers, was für die Robin-Hood-Mitglieder oft der schönste Moment des Tages ist.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung sozialer Einrichtungen. Mehrmals im Jahr starten die Biker Sammelaktionen für Spielsachen oder dringend benötigte Alltagsgüter. Gerade in der Adventszeit sind sie besonders aktiv: Mit der traditionellen Weihnachtsfahrt bringen sie Geschenke zu Einrichtungen in der Region und machen Familien eine Freude, die sonst vielleicht leer ausgehen würden.

Auch auf öffentlichen Veranstaltungen sind sie präsent – ob Stadtfeste, Benefiztreffen oder spontane Hilfsaktionen nach Aufrufen aus der Nachbarschaft. Oft arbeiten sie mit lokalen Vereinen zusammen, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Dass die Mitglieder ihre Zeit ehrenamtlich investieren, ist für sie selbstverständlich. „Wenn wir helfen können, dann tun wir das“, ist ein Satz, den man in der Gruppe oft hört.

Mit ihrem Engagement haben sich die Robin Hood – Biker und Triker aus Kalkar längst einen Namen über die Stadtgrenzen hinaus gemacht. Was als Hobby und gemeinsame Leidenschaft begann, hat sich zu einer Gemeinschaft entwickelt, die nicht nur auf der Straße, sondern auch sozial stark unterwegs ist – ganz im Sinne ihres Namensgebers: denen helfen, die Unterstützung brauchen.

Kontakt: info@rhbt.de
Webseite: www.rhbt.de

Fotos: Robin Hood
Bericht: Mediabiker HS

Das MediaBike rollt wieder !


 Nach der Reparatur des Motorrades ließ der erste Einsatz nun nicht allzulange auf sich warten.

Heute morgen kam es auf dem Berliner Ring in Geilenkirchen zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. 


Von dort aus ging es dann weiter zu einer - seit heute morgen neu eingerichteten - Baustelle auf der L117 in Wassenberg. 



Hier wird der Belag im Kreisel erneuert - der bisherige wies bereits erhebliche Beschädigungen auf.
Die Bauarbeiten sollen eine Woche dauern.


Donnerstag, 5. März 2026

Wenn der Versand nicht funktioniert: Teil 2 !!!

Gestern schrieb ich mir - so wie es mir in den Sinn kam - den Frust ein wenig von der Seele. Angaben von Lieferzeiten spielten eine Rolle - und Versandwege.

Heute nun die Info vom Götterboten: Ihr Paket ist in Zustellung und wird heute zugestellt: YEAH ...


Also braucht es nur noch den Kettensatz - aber der wurde laut System des namhaften Motorrad und Zubehörhändler für heute angekündigt.

Also bevor es mich dann nach Mönchengladbach trieb dachte ich mir: Ruf doch mal an !

Ich hatte - genialerweise - auch gleich den Gesprächspartner von gestern am Hallofon und er bremste meine Freude auf die zu erwartenden Ersatzteile gleich mal aus: 

Nein - ist heute nicht gekommen - und wird heute nicht mehr kommen und für morgen sehe ich das auch nicht auf der Liste.  (Dunkle Wolken zogen auf) Er meinte ich solle es in der Zentrale einmal versuchen ob man dort eine Möglichkeit sieht den Kettensatz recht zeitnah in die Filiale zu bekommen. 

In der Hamburger Filiale sah der Mitarbeiter keine Chance. Das wäre alles zu knapp und daher nicht möglich. Ich erinnerte ihn daran das im Webshop der Artikel als "Vorrätig" und die Lieferzeit dort mit    1 bis 3 Werktagen angegeben sei - übrigens auch heute noch.

"Das kann nicht sein" - nach kurzer Nachschau sah er "Das ist wohl doch so" ... Also - andere Strategie warum das bestellte Ersatzteil nicht in 1 - 3 Werktagen geliefert werden könne:

"Sie haben Klick & Collect ausgewählt - da greifen die angegebenen Lieferzeiten nicht"  - allerdings sah er die Möglichkeit das Kit heute noch zu bekommen indem ich in die Hamburger Filiale fahre - also rund 500 Kilometer.

Von diesem Gespräch unterrichtete ich dann den Mitarbeiter in der Mönchengladbacher Filiale und er sah somit auch schwarz was den "Erwerb" des begehrten Artikels angeht.

Also machte ich mich auf die Suche nach einem Lieferanten der das Teil zeitnah für mich zur Hand haben könnte und ich wurde in Jüchen fündig.

Eigentlich hatte ich erstmal keine Hoffnung hier etwas zu bekommen - wurde doch in letzter Zeit über die Insolvenz des Unternehmens berichtet. Da die Hoffnung aber immer zuletzt stirbt rief ich dort an und bekam zur Antwort: Wir haben noch 5 Stück da - eine wurde für mich reserviert.

Aus den 500 Kilometern nach Hamburg wurden dann 60 Kilometer hin und zurück und auf der Rückbank lag ...






... das Kettenkit ... 

Nun heißt es: Mal sehen wie alte Kette ab und neue Kette samt Ritzel druff jeht ... 

Ich kann nicht ausdrücken wie maßlos enttäuscht ich über den "ursprünglichen" Laden bin. Der Mitarbeiter vor Ort hat sich echt alle Mühe gegeben meiner Bestellung habhaft zu werden - auch hatte ich auch zu keiner Zeit den Eindruck er wolle mich loswerden - zu dem KUNDEN-nicht-SERVICE in Hamburg muss ich allerdings sagen: Das übt ihr besser nochmal ... und nehmt die Lieferzeiten raus wenn ihr die nicht einhalten könnt !!! 



Mittwoch, 4. März 2026

Wenn der Versand schon nicht funktioniert

Noch immer steht das Media Bike still. 

Die tollen Tage verstreichen und man kommt nicht auf das Bike um wenigstens einige der anfallenden Aufgaben erledigen zu können.

Die Ersatzteile sind bestellt - allerdings ist es offenbar eine "Auslegungssache" wenn man 1 - 3 Werktage angibt bis ein Artikel bei dem Besteller ist.

Der Götterbote erklärte heute vormittag über die App noch: Zustellung heute  - bevor es am Mittag hieß: Verzögerung  - gibt nix. Auch wenn die Sendung sich in Hückelhoven befindet - so teilt mir dann der Kundenservice - eine etwas gelangweilte Person in Endlosschleife das mit was sie sagen soll wenn jemand wie ich anruft.

Auch der Motorradfachhandel bei dem ich ein weiteres Ersatzteil bestellt habe ist heute noch nicht in der Lage mir dieses Teil auszuhändigen. Noch nicht eingetroffen. Vielleicht sollte man dann Aussagen wie  in dem Fall - 1 - 3 Werktage weglassen und hinzuschreiben: Kommt man irgendwann ...


Also was ich sagen will: MediaBike steht - es bleibt nur das Auto zu nehmen.


Und das dann am heutigen Mittwoch zu gleich zwei Einsätzen. 

Am morgen ereignete sich in Hilfarth ein Verkehrsunfall bei dem eine Fahranfängerin mit einer Laterne zusammen stieß - am Nachmittag brannte dann der Motor einer Holzhäcksel Maschine in einem Feld nahe der Rur.

Montag, 2. März 2026

Boxenstop - und dann sowas


Die Ersatzteile sind bestellt und teilweise auf dem Weg zu mir und auch der Schrauber weiß Bescheid ... Noch immer ist das MediaBike nicht einsatzbereit und dann kommen bei schönstem Wetter die Einsätze bei mir an.

Gestern erst ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Hückelhoven - Glücklicherweise nur ein Kamin ... Das Velutianer Netzwerk Niederrhein traf sich heute im Kreishaus und von da ging es direkt zu einem größeren Feuerwehr Einsatz in Heinsberg Unterbruch.

 



Alles schön mit dem "Outlander" gefahren obwohl den "neuen Rekord" bei Einsatzfahrten stellte dann heute wohl meine Frau auf. Deutlich vor dem Eintreffen der Feuerwehr und offenbar auch bereits vor der Alarmierung war sie - wenn auch zufällig - an der Einsatzstelle.



und das auch noch mit ihrem Mini Cooper.


Referenzen März 2026

 

Heinsberger Zeitung am 12.03.2026




Heinsberger Zeitung am 12.03.2026



Heinsberger Zeitung am 09.03.2026

  

Rheinische Post Online am 08.03.2026








Rheinische Post Online am 08.03.2026






Heinsberger Zeitung am 06.03.2026





Heinsberger Zeitung am 02.03.2026


Sonntag, 1. März 2026

Boxenstop zum Saisonauftakt 2026 (passiert auch nur mir ...)


Weil 1. kommt es anders als man 2. meistens denkt ...

Und so starten wir in die Saison 2026 mit einem Boxenstop 



 Überrascht war ich dann doch. Das Problem mit der Kette ist dann etwas größer als angenommen. 

Zunächst war ich eigentlich davon ausgegangen die Kette ein wenig nachstellen lassen zu müssen um dann weiterfahren zu können. Auch mit der ersten Diagnose: "die ist verschlissen und muss neu" konnte ich noch leben - denn nachziehen - weiterfahren bis neue Kette da ist - Kettenwechsel und fertig war ok.

Dann die Ernüchterung bei der Nachschau. Kette ist am Ende und muss neu - Kettengleitschutz ebenfalls durch ... also bestellen - abwarten - erstmal das Mopped stehen lassen (und das am 1. März).

Ok - was will man machen. Fährt der MediaBiker dann auf 4 Reifen erstmal weiter.