Montag, 15. Juni 2026

Frühmorgendlicher Einsatz für die Feuerwehr Selfkant

 Heute morgen - kurz vor 7. Uhr ging bei uns die Alarmmitteilung ein. Im Selfkant brennt et ... dazu gab es dann noch eine kurze Info über den Einsatzort und dann gings auch schon los.

Bereits aus der Ferne konnte man die Rauchentwicklung ziemlich deutlich erkennen. Das Navi auf dem MediaBike zeigte zwar noch den Weg - allerdings wäre es auch ohne gegangen.



Kurz vor dem Brandobjekt war dann auch die Fahrt für das MediaBike zu Ende - unzählige Feuerwehrfahrzeuge waren bereits vor Ort - der Rettungsdienst und die Polizei und wie sich herausstellte folgten dem ganzen auch noch etliches aus dem Fuhrpark der Feuerwehr.

Während der aufwendigen Löscharbeiten stellte sich immer wieder die Frage nach dem Bewohner des Hauses. Dessen Aufenthaltsort war zunächst unklar.



Das sollte sich allerdings am späten Vormittag ändern. Zu diesem Zeitpunkt fanden die Trupps die sich zum löschen der Flammen ins Gebäude begeben hatten den Leichnam des Bewohners.

Die Löscharbeiten liefen auch am Nachmittag weiter.

Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen .....


Samstag, 13. Juni 2026

Gesundheitsrisiko Stau – Warum das Vorbeifahren am stehenden Verkehr für Motorradfahrende in Deutschland erlaubt sein sollte

 Eine Riesendiskussion entfachte die SPD Abgeordnete Bärbel Bas mit ihrer Aussage das sie als Motorradfahrende auch im Stau am stehenden Verkehr vorbei zieht.

Bislang ist das allerdings in Deutschland - anders als im benachbarten Ausland verboten. Der Industrieverband Motorrad Deutschland e.V. hat hierzu eine Pressemitteilung herausgegeben und erklärt warum die Durchfahrt für Motorradfahrer erlaubt sein soll. Diese findet ihr im Link.




Für das Heinsberg Magazin ist auch MediaBiker unterwegs. Bei zahlreichen Einsätzen auf der Autobahn ist er auf dem Motorrad unterwegs und erreicht die Einsatzstellen nur indem er eben am stehenden Verkehr vorbeifährt. Die Nutzung der Rettungsgasse mit dem Motorrad sieht er nicht als Problem an, denn Einsatzfahrzeuge die von hinten kommen werden frühzeitig wahrgenommen und mit dem Motorrad kann er in den kleinsten Lücken den Platz schaffen um die Retter eben nicht zu behindern. Allerdings beschreibt er die Rettungsgasse bei manchen Einsätzen als Katastrophe - wo selbst ein Motorradfahrer Probleme hat durchzukommen - geschweige dann die zügige Durchfahrt von den großen Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, Streifenwagen der Polizei und auch die Bergefahrzeuge müssen durch.
Auf die Frage ob er schon einmal Probleme mit der Polizei gehabt hat antwortet er: Im Gegenteil: Die Nutzung der Rettungsgasse geschieht auch schon mal in Absprache mit der Polizei - wenn er sich an der Strassensperrung als Pressevertreter zu erkennen gibt hat es schon des öfteren das "Go" durch die Polizei gegeben. Allerdings immer mit dem Hinweis auf umsichtige, vorsichtige und langsame Fahrweise. Bei fehlenden Strassensperrungen wurde ihm aufgetragen sich beim ersten Polizisten anzumelden den er sieht. Zu Problemen hat das bislang nicht geführt. Allerdings sagt er: "6 Kilometer Rettungsgasse bis zur Einsatzstelle sind schon echt spannend." Hierbei bezieht er sich auf einen Unfall auf der A52 zwischen Niederkrüchen und der niederländischen Grenze. "Du fährst auf Anweisung durch die Rettungsgasse zur Einsatzstelle durch. Menschen stehen auf der Autobahn und stellen sich dir in den Weg um eine durchfahrt zu verhindern. Trotz etlicher Einsatzfahrzeuge die zuvor diesen Weg genommen haben müssen verengt sich in Teilen die Rettungsgasse weil PKW Fahrer vorziehen "damit sie was sehen können" ... Mit dem Durchfahren schlagen dir Beleidigungen hinterher - bei diesem Einsatz wurde mir eine Getränkedose" hinterher geworfen die mich allerdings verfehlt hat." Allerdings erzählt er auch von positiven Erfahrungen. Kinder die im Autositzen und winken - Autofahrer die freundlich grüßen.
Sicher ist: In vielen Ländern besteht bei diesem Vorgehen keinerlei Problem. Solange man nicht durch den Stau rast dürfte es vollkommen ungefährlich sein. Allerdings: Bei einer Vollsperrung der Autobahn - z.B. nach einem schweren Verkehrsunfall ist auch an der Absperrung für Motorradfahrende Schluss. Denn auch bei 30 Grad gibt es hier kein weiterkommen. Aber ein Motorrad am Stauende gehört hier einfach nicht hin - nicht in einer Zeit in der schon LKW am Stauende von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden. Was richtet hier die schmale Siluhette eines Bikers noch aus ?

Und nun die angekündigte Pressemeldung
Gesundheitsrisiko Stau - Warum das Vorbeifahren am stehenden Verkehr für Motorradfahrende in Deutschland erlaubt sein sollte

https://heinsberg-magazin.de/2026/06/13/gesundheitsrisiko-stau-warum-das-vorbeifahren-am-stehenden-verkehr-fuer-motorradfahrende-in-deutschland-erlaubt-sein-sollte/

Samstag, 6. Juni 2026

Beim CSD in Heinsberg

Christopher Street Day in Heinsberg war heute angesagt. Also ging es heute mit dem MediaBike in unsere Kreisstadt. An der Westpromenade startete der Demostrationszug und ging von dort aus einmal Quer durch die Innenstadt und zum Festgelände zurück.



Ein bunter Umzug - möchte ich einmal so sagen - mit vielen interessanten Menschen und vielen Einstellungen mit denen man auch zurecht kommen muss. 

Womit offenbar Menschen nicht so direkt zurecht kommen: Pressevertreter die in Motorradkombi auf dem Motorrad zu den Events anreisen.

Also muss ich mir etwas ausdenken das klarstellt das eine bei mir fehlende Haarpracht nichts mit einer politischen Ausrichtung in einer rechten Ecke zu tun hat - sondern viel mehr dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen ist.  Auch eine Lederkombi - also Schutzkleidung für Motorräder - hat in den wenigsten Fällen mit dem "Rocker" oder einem "Sado/Maso" Anhänger zu tun - als vielmehr mit einer persönlichen Schutzausrüstung beim Motorradfahren.

Und das nun jemand mit Lederklamotten und - ok - Glatze ist´s ja noch nicht voll umfänglich - für die Presse arbeiten könnte und eben in genau diesem Outfit zu dem Feiertag der queeren Szene aufschlägt scheint bei unseren weltoffenen und jugendlichen Aufsteigern in die politische Richtung noch nicht ganz  ins Bild zu passen. 

Vielleicht rufe ich da ja auch mal ein Event ins Leben - den MRD - also den  Motorradfahrende Road Day um darauf hinzuweisen das auch Motorradfahrende nicht alle über einen Kamm zu scheren sind und biete dann auch gleichzeitig Workshops an wie: Ansprechen von unbekannten Menschen mit Fotoapparat - so könnte es klappen. Bei Erfolg könnte man den dann auch in der VHS integrieren.

Und dann das Aufbauseminar hinten ranhängen: Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus.


Nunja - es sei dem jugendlichen Alter geschuldet - und nun muss jemand mit meiner Antwort leben. Dabei könnte ja etliches wesentlich einfacher sein - wenn man nun direkt von Anfang an einen vernünftigen und gesellschaftsfähigen Ton anschlägt.

Aber zurück zu dem CSD - gemütlich und überschaubar - in einem Rahmen der zur Größer der Kreisstadt Heinsberg passt - und soweit ich das beurteilen konnte blieb es auch friedlich - wenngleich offenbar drei Menschen das geschehen mit anderen politischen Augen betrachtet haben. 

Die Polizei war mit dem kommunalen Ordnungsdienst in ausreichender Mannschaftsstärke vertreten. Auch das Wetter spielte soweit mit - kleinere Schauer trugen der Stimmung keinen Schaden zu



und so konnte ich neben vielen interessanten Gesprächen mit netten Menschen dann auch wieder den Heimweg antreten.

Dienstag, 2. Juni 2026

MediaBiker - Zum Unfall auf der A46 bei Erkelenz Ost gerufen

 Und wieder einmal hat es auf der A46 zwischen Erkelenz Ost und Heinsberg gekracht. Genau genommen zwischen Erkelenz Ost und Erkelenz Süd - in dem Autobahnzubringer zur A46 kam es zu einem Unfall.

Die genaue Position war zunächst nicht mitgeteilt worden, also war es mal wieder das sinnigste auf das MediaBike zu steigen und die Unfallstelle anzufahren.



Vor Ort gab es dann Entspannung was die Verkehrslage angeht. Lediglich die rechte Spur wurde gesperrt - der Verkehr an den Unfallfahrzeugen die in der Böschung standen vorbeigeleitet.


Die Arbeit für mich war recht schnell getan und dann hieß es: Ab in Richtung Heimat. 


RegenRadar und ich: Unterschiedliche Auffassung zu Wetterdiagrammen


 Bevor am heutigen Abend los ging hatte ich dann doch noch kurz das Regen Radar studiert - und das sagte zu mir: Hey - alles gut - kommt nix mehr ...

Also auf in Richtung Erkelenz - Strasse war trocken - ein Job wurde erledigt und schon nach kurzer Zeit ging es dann auch wieder in Richtung Heimat. 

Zwischen Gerderath und Myhl dann das vor mir: Oha dachte ich - das wird dann wohl doch nass werden.


Allerdings:


Ich bin grade daheim angekommen als das fiese RegenBiest am Himmel dann doch noch Wasser lassen musste.

Nunja: Etwas Glück braucht der Mensch nunmal.