Dienstag, 24. März 2026
Feuer in Heinsberg Karken - Erstmaliger Einsatz der Lederkombi
Welch ein Tag ...
Am gestrigen Montag gab es viel zu tun.
Zunächst hatte es auf der Karl Arnold Strasse in Heinsberg einen Verkehrsunfall gegeben. Die Meldung die ich erhielt liess nichts gutes erhoffen - allerdings war es vor Ort dann glücklicherweise nicht so dramatisch.
Montag, 23. März 2026
MediaBiker auf Sprit-Entdeckungstour – Ernüchterung in Belgien
MediaBiker auf Sprit-Entdeckungstour – Ernüchterung in Belgien
Kinderfest der U B A K A Rheinland in Heinsberg
Gestern war ich dann, zusammen mit meiner Frau, beim Kinderfest des Motorrad Verein Urban Bulldogs Against Kids Abuse - kurz U.B.A.K.A. in Heinsberg.
Hier trafen wir auch auf Marco - einen alten Bekannten der vor einiger Zeit in Heinsberg wohnte und nun an den Niederrhein gezogen ist. Daher nicht verwunderlich das er mit den Robin Hood Bikern und Trikern ebenfalls in Aphoven aufschlug.
Begeisterung bei den Besuchern des Kinderfestes die auch die Möglichkeit hatten auf den bereitgestellten Motorrädern, Trikes oder Quads, oder auch im Beiwagen ein Runde mitfahren zu können.
Und so verlief der Tag bei herrlichem (und Motorradtauglichen) Wetter.
Donnerstag, 19. März 2026
Einsatz in Saeffelen: Schwerer Motorradunfall auf der Selfkantstraße
Das Mediabike hatte gerade stillgestanden. Die Bildserien vom Unfall heute Morgen in Hückelhoven und die Aufnahmen vom Besuch in der Diskothek Himmerich waren gesichtet, sortiert, bearbeitet – das Material war raus an die Redaktionen, der Kaffee endlich eingeschenkt. Und dann: Nächster Einsatz. Unfall in Saeffelen, Motorradfahrer schwer verletzt.
Also: Tasche greifen, Helm auf, Kamera in den Rucksack, Zündung. Der Motor brummt, Blaulicht und Sirenen in der Ferne – schon klar, das wird kein Routineeinsatz sein. Über die Landstraße geht es Richtung Selfkant.
Vor der Shell-Tankstelle Stau - Fahrzeuge versuchen sich auf der engen Strasse zu drehen - für das MediaBike kein Problem - an der Einsatzstelle steht bereits ein Einsatzfahrzeug der Polizei, der Rettungswagen steht am Unfallort. Ein dunkler Pkw – Beifahrerseite eingedrückt und Front deformiert. Ein Motorrad steht auf der Strasse - irgendwer hatte es auf den Ständer gestellt - darunter Bindemittel. Die Feuerwehr hatte die Einsatzstelle bereits verlassen als ich ankam - es ist schon ein paar Kilometer bis in den Selfkant.
Nach ersten Informationen hat der Fahrer des Autos beim Abbiegen auf das Tankstellengelände den entgegenkommenden Motorradfahrer übersehen. Keine Chance, auszuweichen. Der Aufprall – frontal. Der Motorradfahrer liegt bereits versorgt im Rettungswagen, schwer verletzt, aber ansprechbar, sagen die Sanitäter. Sekunden später schließt sich die Tür des Rettungswagens, Blaulicht, Abfahrt Richtung Krankenhaus.
Die Polizei sichert Spuren, misst den Unfallort aus, während die Abschlepper die beiden Wracks aufladen. Die Straße ist voll gesperrt, Anwohner stehen an den Einfahrten, leise Gespräche, ein paar geschockte Gesichter. Immer wieder versuchen Autofahrer zu wenden.
Solche Einsätze haben jedes Mal ihre eigene Schwere. Es sind Momente, in denen Routine in den Hintergrund tritt und die Realität des Straßenverkehrs mit voller Härte zuschlägt. Ein Augenblick der Unachtsamkeit – und plötzlich verändert sich ein Leben vielleicht für immer.
Die Sonne steht tief über der Tankstelle, als die letzten Warnblinker ausgehen. Das Mediabike rollt an, zurück in Richtung Redaktion. Der Bericht ist im Kopf schon fast fertig – nur der Gedanke bleibt: Wie schnell kann aus einem normalen Nachmittag ein Einsatz mit Nachhall werden.






