Donnerstag, 30. April 2026

Großer Blinker - kleiner Blinker

 Die orginal Blinker der 1200er Bandit sind schon ... ich sag mal klobig. Und mit den benötigten Satteltaschen auch nicht mehr wirklich "passend" da die Taschen auf dem Blinker auflagen.

Das konnte allerdings erfolgreich geändert werden.



Nachdem das nun geschehen ist hatten wir die rechte Tasche auch noch ein "bisschen" anlupfen können und nun ist´s halt so wie es sein soll - keine Berührungspunkte zwischen Tasche und Blinker ... 

Ich weiß - nicht jedermanns Sache - für mich allerdings die Lösung des Problems.


Mittwoch, 29. April 2026

MediaBike zum Einsatz nach Übach Palenberg

 In anderen Dingen als "Medien" war ich heute vormittag unterwegs um das ein - oder auch andere zu erledigen. Und dann ging´s wieder los - Einsatz in Übach Palenberg 




(Mensch was bin ich froh im Helm eine "Quatsch-Laber-Box" eingebaut zu haben)

Also - auf nach Übach.

An der Shell Station an der Roermonder Strasse hatte es einen Unfall gegeben. Der Fahrer eines Motor Roller hatte versucht das Gelände der Tanke zu verlassen - und dabei wohl nicht richtig auf den Verkehr geachtet. Er knallte in ein Auto und wurde schwer verletzt.



Bei dem Bericht möchte ich aber auch noch kurz nachfragen: Ist eure Schutzausrüstung in Ordnung ? Der Helm zum Beispiel - denn der hatte bei diesem Unfall hier dann doch schwer gelitten. In der Mini Scheibe sieht man ja wo der eingeschlagen ist.



So und dann von mir hier zu Euch dort: Fahrt vorsichtig und kommt heil an ... 


Montag, 27. April 2026

Die Maas im Rückspiegel

 


Puschen wir doch mal wieder unsere Musiker Karriere :-) 

Das Ende einer Motorradtour endet in Arbeit

 146 Kilometer - so lang war die gestrige Strecke die mich von zuhause über Deutschland, die Niederlande und Belgien wieder in Richtung Heimat führte.



Und es waren ein paar "schöne" Ausblicke mit auf der Strecke dabei gewesen, wie hier die Schleuse im niederländischen Born....



... oder auch Ausblicke entlang der Maas die den Weg ein Stück weit auch begleitete bevor es in Thorn - der weißen Stadt dann langsam wieder auf den Heimweg zuging.


Einfach mal Helm auf - Motor an und die Fahrt geniessen - soweit sogut. Allerdings scheint eine Motorradtour bei mir immer mit der Anwesenheit von blauem Licht verbunden zu sein. 

Denn grade über die Grenze bei Wassenberg gerollt kam auch schon die Anruf Info über gleich drei verschiedene Ereignisse hinein. In Geilenkirchen Süggerath sollte ein schwerer Verkehrsunfall stattgefunden haben - gleich danach wurde ich umgeleitet nach Heinsberg  - Süggerath wurde von einem Kollegen angefahren - hier sollte eine Lagerhalle brennen - die Feuerwehr hat einen Großeinsatz alarmiert.

Also auf nach Heinsberg - die Rauchwolke war schon Kilometer vorher gut zu sehen (und nicht mehr da als ich vor der Tür stand) Nun ja: Da hat die Feuerwehr wie immer "alles gegeben" um den Schaden am Möbelhaus so gering wie möglich zu halten. Ein paar Minuten später dann auch die Info über die Brandursache: Die Technik der Photovoltaik Anlage hatte Feuer gefangen ... 


Die ersten Einheiten der Feuerwehr konnten wieder Einrücken - die Zeitung war bereits informiert - Bildmaterial verschickt - also nun die Zeit für ein eigenes Foto zur selbstverherrlichung von MediaBiker zu schiessen.

In kürze werde ich mich dann den gemachten Videoaufnahmen widmen die ich auf der "Ausfahrt" erstellen konnte. 




Samstag, 25. April 2026

Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 startet direkt hinter dem MediaBike

Das habe ich so auch noch nicht gehabt !!!

Ein schwerer Unfall der glücklicherweise für alle betroffenen Personen wirklich glimpflich verlief ereignete sich heute (25.04.2026) bei Unterbruch.

Angefordert wurde auch der "Euro1" Rettungshubschrauber, der allerdings schon nach kurzer Verweildauer ohne Patienten den Rückflug antreten konnte.

In einem Feld neben der B221 war der Heli gelandet - auf dem Rad / Gehweg der B221 auf der anderen Straßenseite hatte ich das MediaBike abgestellt


 


Hier entstand dann auch das Video beim Start und Abflug des Rettungshubschrauber. 

Ein solches Bild hat man nicht jeden Tag.

Dienstag, 21. April 2026

Mediabiker - Zeit für die Lederkombi


 Die Textil Winter Ausstattung hat nun Pause und die Lederkombi ist am Start. Jaa - ich gebe zu ich hab so nen "Leder Fimmel" und was ich an Taschen so habe ist überwiegend Leder - so nun auch (wieder) die Motorrad Kombi.


Und auch wenn Hein Gericke schon vor etlichen Jahren aufgelöst wurde - die Motorradklamotten tun es natülich immer noch.

In diesem Sinne - Euch allen: Gute Fahrt und DLzG 

Sonntag, 19. April 2026

Frühlingsfahrt mit dem MediaBike: Hasenglöckchen, Kirschblüten und Saisonstart




Bevor es losging, stand wie immer ein kurzer Technik-Check an: Das MediaBike wurde frisch aufgetankt, die Kameraausrüstung geprüft, Akkus geladen und Objektive geputzt. Alles bereit für eine kleine Frühlingsreportage zwischen Natur, Straßen und ein bisschen Biker-Spirit.



Zwischen Doveren und einem Meer aus Blau

Die erste Etappe führte Richtung Hückelhoven-Doveren, wo im kleinen Wäldchen westlich des Orts die Hasenglöckchen ihre Saison eröffnet haben. Ein blauer Teppich aus Blüten, von Sonnenstrahlen durchbrochen – perfekt, um die ersten Aufnahmen des Tages zu machen. Das zarte Licht zwischen den Bäumen, das sanfte Summen der ersten Bienen – das ganze Setting wirkte fast wie gemalt. Für die Kamera eine Herausforderung, für die Stimmung ein Traum.



Saisonauftakt auf zwei Rädern

Kaum wieder auf der Straße, rollte das MediaBike mitten hinein in eine Motorrad-Saisoneröffnung. Ein ganzer Parkplatz voll glänzender Maschinen, Lederjacken und guter Laune – der inoffizielle Auftakt für alle, die den Winter endlich hinter sich lassen wollen. Ein paar spontane Gespräche, ein schneller Kaffee, und dann ging’s weiter über die Landstraßen Richtung Übach-Palenberg.



Blütenpracht auf der Carolus-Magnus-Allee

Der letzte Abschnitt führte entlang der Carolus-Magnus-Allee, die gerade einem Filmset gleicht: Kirschblüten in voller Blüte, soweit das Auge reicht. Das rosa-weiße Blätterdach schimmerte in der Nachmittagssonne, und das MediaBike glitt fast lautlos durch die Allee, begleitet vom Geruch nach Frühling und frischem Asphalt. Jede Kurve, jeder Sonnenstrahl – ein Geschenk für alle, die gern draußen sind und den Augenblick festhalten.


Fazit

Eine Tour, wie sie im Frühling kaum schöner sein könnte: Natur, Technik und Zufall harmonisch vereint. Das MediaBike hat sich wieder als zuverlässiger Begleiter bewährt, die Kamera als treue Erzählerin. Und die Kombination aus Hasenglöckchen, Kirschblüten und Biker-Community machte aus einem Ausflug eine kleine Geschichte auf Rädern.

Donnerstag, 16. April 2026

Erst Einsatz – dann Kaffee

           


Erkelenz/Mönchengladbach, 16. April 2026 


Der Arbeitstag begann heute für Mediabiker nicht mit dem ersten Kaffee, sondern mit Blaulicht: Kurz nach 8.00 Uhr ging die Meldung über einen Unfall auf der Tangente von der A46 zur A61 in Richtung Mönchengladbach ein.


Schnell am Einsatzort


Statt mit dem Auto ging es mit dem MediaBike durch den morgendlichen Berufsverkehr. Der Vorteil: Während sich der Verkehr durch die Strassen zog, war ich mit dem Motorrad in kurzer Zeit vor Ort.


Entwarnung vor Ort


Die Lage stellte sich deutlich harmloser dar als zunächst gemeldet. Ein Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen und in die Böschung geraten. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Polizei war bereits vor Ort, die Bergung lief an.






Auftrag in Minuten erledigt


Fotos dokumentiert, Informationen eingeholt – der journalistische Auftrag war innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen. Danach ging es zurück ins Redaktionsbüro


Fazit des Morgens


Erst der Einsatz, dann der Kaffee. Wenn alle Beteiligten unverletzt bleiben, beginnt der Tag trotz Adrenalinstart versöhnlich. Der erste Kaffee des Tages schmeckte anschließend umso besser.


Mittwoch, 15. April 2026

Camera Check und ab - Deutsch-Niederländische Zusammenarbeit stärken

 


Wer kennt sie in der hiesigen Region nicht - die N540 beim Grenzübergang Rothenbach. Trotz der vielen Geschäfte und der unzähligen Kunden hat die Provinz Limburg hier Tempo 80 zugelassen



Und hier gibt es nun eine Initiative die es gerne sehen würde wenn hier "nur" noch 50 gefahren werden würde. Denn ist man an den gut besuchten Geschäften und deren Parkplätzen mit Tempo 80 vorbeigerauscht - so wird man an der Grenze dann auf Tempo 50 herunter gebremst - und das obwohl die Bebauung hier deutlich geringer ist. 


Im Bild zu sehen das alte Zollhaus (links) und eine ehemaliges Restaurant samt Parkplatz (rechts) und hinter dem Zollhaus stehen in einem Seitenweg ein paar Häuser. Ist man an dem Parkplatz auf deutscher Seite vorbei gefahren wird das Tempo 50 auch wieder aufgehoben.

Grade an Wochenenden ist steppt hier der Bär. Unzählige Menschen kommen aus Nah - allerdings meistens eher aus "Fern" um die Geschäfte gleich hinter der Grenze zu besuchen, oder zu den Gartencentren zu gelangen die nur ein paar Minuten weiter entfernt sind - oder auch um zum Outlet Center oder Retail Park in Roermond zu gelangen. Denn dort ist Sonntags geöffnet.

Am kommenden Samstag (18.04.26) wird hier auf der Strasse über dieses Problem gesprochen.


Dienstag, 14. April 2026

65 Tonnen Brückenteil wird in Position gehoben

 Ein außergewöhnliches Schauspiel bei dem ich heute dabei sein durfte.

Am Schacht in Hückelhoven entsteht eine Brücke die künftig vom Schachtgelände zur Halde führen wird - und damit es auch Rollstuhlfahrern ermöglicht auf die Halde zu gelangen.




Hier wurde heute das zweite Brückenteil in die vorgesehene Position gebracht und auf Stützpfeilern abgelegt. 65 Tonnen wurden mit einem Kran bewegt  und im Anschuss verschweißt - Was für ein Bild.




Das ganze mit unserer DJI Mavic Air3 Drohne aus der Luft betrachtet machte das Schauspiel noch einmal intereressanter.



Montag, 13. April 2026

Kreis Düren: Schwerpunktkontrollen gegen Motorradunfälle - zahlreiche Verstöße festgestellt




Am Sonntag (12.04.2026) führte der Verkehrsdienst Düren im Rahmen des 1. linksrheinischen Qualitätszirkels (LQZ) gezielte Kontrollen zur Bekämpfung von Motorradunfällen durch. Die Maßnahmen fanden in Nideggen, Düren und Hürtgenwald statt.
Im Verlauf der Kontrollen wurden insgesamt 200 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. In 34 Fällen lagen die Überschreitungen im Bereich, in dem ein Verwarnungsgeld nicht mehr ausreicht und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurde. 54 der Verstöße wurden von Motorradfahrern begangen.
Besonders auffällig war ein Motorradfahrer auf der L246 zwischen Schmidt und Brück: Er wurde mit 95 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren.
Die Polizei weist darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle ist. Ziel der Kontrollen ist es daher, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und Unfälle zu verhindern.

Quelle: Polizei Düren
Foto: MediaBiker

Sonntag, 12. April 2026

Unverhofft kommt oft - Kleiner Ausritt mit dem MediaBike bevor die "Pflicht" wieder rief

Der heutige Sonntag begann unerwartet lebendig. Noch am Vormittag stand plötzlich ein guter Freund vor meiner Tür – mit einem breiten Grinsen und der Nachricht, dass seine 600er Bandit endlich läuft. Wochenlang hatte er daran gewerkelt, geflucht, geschraubt und gehofft – und nun, endlich, war der Moment gekommen.


Spontan beschlossen wir, das kaum erwartete, halbwegs freundliche Wetter zu nutzen und eine kleine Tour zu drehen. Ich bestieg mein MediaBike, die 1200er Bandit, und gemeinsam ließen wir die Motoren aufbrüllen. Das dumpfe, gleichmäßige Grollen begleitete uns über Landstraßen hinweg bis über die niederländische Grenze. Unser Ziel: Roermond, an der Maas mit ihren weitläufigen Seen.



Die Luft war klar, die Sonne ließ sich gelegentlich blicken, und keiner hätte am Tag zuvor – bei Regen und grauem Himmel – daran gedacht, überhaupt zu fahren. Aber genau das machte diesen Ritt besonders: ungeplant, ehrlich, einfach frei.



Nach einer kleinen Runde entlang der Maas ging es wieder zurück Richtung Grenze. Kurz hinter der Grenzstation war ein Tankstopp fällig – Tankdeckel auf, Benzingeruch in der Luft, Motorenbrummen ringsum. Dort erreichte mich dann die Nachricht: ein Verkehrsunfall in Erkelenz. Also machten wir uns kurzerhand auf den Weg dorthin – ein kleiner Sprung von Freizeit in Alltag, Arbeit rief.



Nachdem wir die Situation in Erkelenz hinter uns hatten, trennten sich unsere Wege. Mein Freund lenkte seine frisch wiederbelebte Bandit heimwärts, während ich mich mit meiner 1200er noch auf den Weg nach Heinsberg machte. Dort fand gerade das portugiesische Fest statt – Livemusik, der Duft von gegrilltem Fisch und die vertraute Wärme südlicher Lebensfreude.
Als die Sonne langsam unterging, machte ich mich auf den Heimweg. Ein Tag, der ganz beiläufig begann, hatte sich in eine perfekte Mischung aus Freiheit, Zufall und Weggefährtschaft verwandelt – typisch Motorradtag eben.


Donnerstag, 9. April 2026

An den Zapfsäulen wird’s eng: Chaos-Stunde vor 12 Uhr – Autofahrer in der Eile

 Hückelhoven/Wassenberg

Seitdem Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich um Punkt 12 Uhr erhöhen dürfen, herrscht kurz vor Mittag vielerorts Ausnahmezustand. 


Kurz nach 12.00 Uhr war der Stau vorbei



Besonders am Donnerstag, 9. April 2026, spielte sich auf der Jülicher Straße in Hückelhoven ein inzwischen vertrautes Szenario ab: lange Autoschlangen, hektische Fahrer und volle Zufahrten zu den Tankstellen. Jeder wollte noch schnell vor der Preissteigerung tanken – und sorgte damit selbst für Stau und Unmut.




Auch im nahegelegenen Wassenberg nutzte man die gesetzliche Preisfreigabe zur Mittagszeit. Die dortige HEM-Tankstelle erhöhte ihren Dieselpreis um ganze 11 Cent pro Liter. Für viele Autofahrer kam die Erhöhung überraschend, andere warteten gezielt bis kurz vor zwölf – und saßen dann im Pulk gleichgesinnter Schnäppchenjäger fest.

Die neue Regelung, nach der Preiserhöhungen nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags zulässig sind, sollte laut Bundesregierung mehr Transparenz schaffen und Preisschwankungen eindämmen. Doch bislang zeigen sich für Verbraucher kaum Vorteile: die Preise steigen meist zur Mittagszeit deutlich an, während es am Vormittag zu chaotischen Zuständen und am Nachmittag zu leeren Zapfsäulen kommt.

Beobachten kann man enormem Andrang vor Mittag und sinkender Kundenzahl danach. Viele Autofahrer steuern jetzt geballt kurz vor zwölf die Tankstelle an.

Die Spritpreisregelung zeigt also bereits nach wenigen Tagen, dass sie zwar für weniger Preisschwankungen, aber nicht unbedingt für ruhigere Abläufe an den Tankstellen sorgt – im Gegenteil: um elf Uhr herrscht Stress, um zwölf Uhr Stillstand und den
Preis für Kraftstoff ernsthaft gesenkt hat auch niemand.

Foto / Bericht:
MediaBiker

Samstag, 4. April 2026

Verkehrsunfall auf der A46 bei Jüchen – Motorradfahrer bringt Feuerwehrmann als Sozius zum Unfallort weil die Rettungsgasse versagt

 Die Rettungsgasse auf deutschen Autobahnen - immer noch ein heikles Thema bei denen viele Autofahrer schlicht überlastet sind.

Symbolbild KI


Vollgestopfte Fahrbahnen - es geht kaum voran und von hinten kommen Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei - und den Platz den man vorher nicht eingeräumt hat fehlt nun.


Das ganze kann man noch toppen indem wir zur genannten Situation noch eine kilometerlange Baustelle hinzufügen - so wie auf der A46 von Neuss in Richtung Heinsberg - in Höhe Jüchen. 800 Meter vor der Einsatzstelle steht die Feuerwehr .... ein Biker hilft aus



A46 - Baustelle bei Jüchen



A46 bei Jüchen - Richtung Heinsberg - Motorradfahrer bringt Feuerwehrmann als Sozius zum Unfallort weil die Rettungsgasse versagt


Jüchen 

Ein Verkehrsunfall auf der A46 in Fahrtrichtung Heinsberg stellte am Dienstagabend nicht nur die Unfallbeteiligten, sondern auch die Einsatzkräfte selbst vor große Herausforderungen. Gegen 21:14 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Zusammenstoß zweier Pkw im Baustellenabschnitt zwischen Jüchen und dem Kreuz Holz alarmiert.

„Glücklicherweise wurden bei dem Unfall nur zwei Personen leicht verletzt“, erklärte Feuerwehrleiter Heinz-Dieter Abels nach dem Einsatz. Bevor die Rettungskräfte allerdings helfen konnten, gerieten sie selbst in eine kritische Situation: Rund 800 Meter vor der Einsatzstelle stand der Verkehr – ein Vorankommen mit den Einsatzfahrzeugen war unmöglich - Einsatzkräfte standen im Stau da es hier derzeit eine Baustelle gibt.

In dieser Zwangslage zeigte die Feuerwehr Einfallsreichtum. Ein Motorradfahrer wurde gebeten, eine Einsatzkraft als Beifahrer mitzunehmen, um den Weg durch den Stau zur Unfallstelle zu überwinden. So konnte eine rasche Ersterkundung vorgenommen und die nachfolgenden Schritte koordiniert werden, während weitere Kräfte später zu Fuß nachrückten.

„Eine ungewöhnliche Maßnahme, aber sie hat uns wichtige Minuten gespart“, sagte Abels. „Im Ernstfall können diese Minuten entscheidend sein.“

Der Vorfall macht einmal mehr deutlich, dass die Rettungsgasse allein nicht immer ausreichend ist – vor allem nicht in engen Baustellenbereichen. In manchen Bundesländern gibt es daher bereits Schilder, die Autofahrern empfehlen, „versetzt zu fahren“: Fahrzeuge werden mit etwas Abstand zueinander so angeordnet, dass keine eng nebeneinander fahrenden Autos die Bildung einer Passage blockieren. Dadurch können Einsatzfahrzeuge im Notfall auf flexible Weise, etwa im Zickzack, zu Unfallstellen vordringen.

Auch wenn diese Praxis bislang keine Pflicht ist, zeigt der Einsatz auf der A46, dass solche verkehrsorganisatorischen Maßnahmen rettungsrelevante Vorteile bringen können – besonders dort, wo Baustellen den ohnehin schmalen Verkehrsraum zusätzlich einengen.


Symbolfoto KI / Bericht                                                                                               Heinsberg Magazin

Quelle: Feuerwehr Jüchen



Bike-Freitag statt CAR-Freitag – unterwegs rund um den Tagebau

 

Karfreitag, für viele der CAR-Freitag – der Tag, an dem Motoren heulen und PS-Fans ihre Boliden aus der Garage holen. Für mich dieses Jahr aber: Bike-Freitag. Statt V8-Sound gab’s das satte Brummen meines MediaBikes, die Straße mein Revier.




Die Runde führte mich über die Landstraßen rund um den Tagebau bei Bergheim und Jackerath. Weite Kurven, aufgerissene Horizonte, hin und wieder die riesigen Bagger am Horizont – eine einzigartige Kulisse zwischen Technik und Landschaft. 


Das Wetter: bewölkt, aber trocken. Perfekt zum Fahren, ohne Sonnenbrand oder Regen im Helm.




An manchen Abschnitten standen Streifenwagen und mobile Blitzer am Straßenrand – die Polizei hatte den CAR-Freitag im Blick. Doch alles ruhig, niemand übermütig. Mich hat jedenfalls keiner angehalten, und so konnte ich entspannt weiterrollen, Kilometer für Kilometer, mit einem zufriedenen Grinsen unter dem Visier.

Am Ende des Tages war klar: Der Bike-Freitag darf gern zur Tradition werden – weniger Show, mehr Flow.

Freitag, 3. April 2026

Wenn der Tank leer ist – und wie mir der freundliche Tankwart den Tag verschönerte

Heute war es wieder so weit: Die Tankanzeige stand kurz vor null, und es gab kein Entrinnen. Trotz der aktuell schmerzhaft hohen Spritpreise musste ich an die Zapfsäule. Während ich noch über die rasant gestiegenen Kosten im Kraftstoffsektor nachdachte, sprach mich der Tankwart freundlich an – einer dieser seltenen Momente, in denen ein Gespräch beim Tanken sich wirklich lohnt.

Er erzählte mir vom Shell ClubSmart Programm, das mir bisher ehrlich gesagt kaum aufgefallen war. Mit der kostenlosen Registrierung kann man 2 Cent pro Liter sparen oder 2 Punkte pro Liter sammeln, wenn man Shell FuelSave Kraftstoffe tankt. In Zeiten, in denen jeder Cent zählt, ist das auch ein  Argument.




Was als Pflichtstopp begann, endete also mit einer kleinen Entdeckung: Sparen beim Tanken ist zwar keine Revolution, aber ein Stück Erleichterung – und manchmal reicht genau das, um den Ärger über die Preise ein bisschen kleiner wirken zu lassen.

Donnerstag, 2. April 2026

Gemeinsam stark für Motorradfahrer – Die Arbeit der Biker Union e.V.

Wer auf zwei Rädern unterwegs ist, weiß: Motorradfahren bedeutet Freiheit – aber auch Verantwortung. Damit die Interessen aller Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer in Politik, Verwaltung und Gesellschaft Gehör finden, braucht es starke Stimmen. Eine der wichtigsten ist die Biker Union e.V., die sich seit fast vier Jahrzehnten für die Rechte und die Sicherheit von Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern in Deutschland einsetzt.




Einsatz für die Motorrad-Community

Die Biker Union e.V. (BU) wurde 1986 gegründet – aus einem klaren Motiv: der Diskriminierung von Motorradfahrern entschieden entgegenzutreten und eine politische Interessenvertretung aufzubauen. Heute zählt der Verein rund 4.000 Mitglieder, organisiert in 15 Regionalbüros und etwa 60 Stammtischen bundesweit. Damit ist die BU die größte überregionale Vertretung für Motorradfahrer in Deutschland.

Seit ihrer Gründung arbeitet die Biker Union daran, die Rahmenbedingungen für motorisierte Zweiräder zu verbessern. Themen sind unter anderem:

  • Verkehrssicherheit auf Landstraßen und in Städten
  • Faire Regelungen bei Fahrverboten, Lärmschutz und technischer Überwachung
  • Infrastruktur wie motorradfreundliche Straßenbeläge oder Leitplanken
  • Mitbestimmung bei Mobilitätskonzepten und Verkehrspolitik

Auch auf europäischer Ebene bringt sich die BU ein, etwa über Kooperationen mit der Federation of European Motorcyclists’ Associations (FEMA). Gemeinsam mit weiteren Verbänden wurden kürzlich aktualisierte Positionspapiere zu 17 motorradpolitischen Themen veröffentlicht – von technischer Sicherheit über Fahrertraining bis hin zu Mobilitätskonzepten der Zukunft 

Sichtbar auf der Straße

Eines der bekanntesten Projekte der BU ist die Sternfahrt nach Berlin, die alle zwei Jahre stattfindet. Bei dieser Demonstrationsfahrt rollen hunderte Bikerinnen und Biker aus ganz Deutschland in die Hauptstadt, um unter dem Motto „Gemeinsam fahren, gemeinsam kämpfen für unsere Rechte“ für ihre Anliegen einzustehen. Zuletzt fand die 16. BU-Sternfahrt 2025 mit einer großen Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor statt 

Warum ich Mitglied bin

Auch MediaBiker ist stolzes Mitglied der Biker Union e.V. – aus Überzeugung. Ich halte die Arbeit der Biker Union für unverzichtbar, weil sie dafür sorgt, dass wir Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer in der öffentlichen Diskussion nicht vergessen werden. Es geht um Freiheit, Verantwortung und den fairen Umgang im Straßenverkehr – Werte, die die Biker Union konsequent lebt und vertritt.

Gerade in Zeiten von Verkehrswende und neuen Mobilitätskonzepten brauchen wir Menschen, die sich mit Sachverstand, Leidenschaft und Gemeinschaftssinn für Motorradfahrer einsetzen. Die Biker Union e.V. tut genau das – auf der Straße, in der Politik und in der Gesellschaft.

MediaBiker - wer ist das überhaupt

 

Wir fragen die KI - und die antwortet prompt :-) 


Der MediaBiker ist weit mehr als nur ein Motorradfahrer – er ist das rollende Auge und Ohr des Heinsberg Magazins. Mit Kamera, Leidenschaft und einem Faible für authentische Geschichten ist er seit Jahren im gesamten Kreis Heinsberg unterwegs, um über Feuerwehr-, Polizei- und Rettungseinsätze, Veranstaltungen und lokale Ereignisse zu berichten.


Sein Markenzeichen: das MediaBike – eine Kombination aus Mobilität, Spontanität und Medienarbeit. Wo große Fahrzeuge kaum durchkommen, findet das Motorrad seinen Weg – ob in engen Altstadtgassen, auf Landstraßen oder mitten im Feierabendverkehr.

Der MediaBiker verbindet journalistisches Gespür mit technischer Neugier. Er ist früh morgens beim ersten Blaulicht dabei, aber auch am Abend dort, wo das Leben in Heinsberg pulsiert. Seine Fotos und Berichte zeigen die Region, wie sie wirklich ist – direkt, ehrlich und mit einem feinen Blick fürs Detail.

Neben der schnellen Berichterstattung steht beim MediaBiker eines im Mittelpunkt: Nähe. Nähe zu den Menschen, zu den Helfern, zu den Orten, über die berichtet wird. Ob Feuerwehrübung, Straßenfest oder Großereignis – er ist mittendrin, nicht nur dabei.

So ist der MediaBiker über die Jahre zu einer festen Größe in der lokalen Medienlandschaft geworden – ein Gesicht, das man kennt, ein Name, der für verlässliche Informationen und authentische Eindrücke steht.

Ein Morgen zwischen Blaulicht und Baustelle

 


Donnerstagmorgen - 02.04.2026 - die erste Tasse Kaffee in der Hand – noch halb im Schlafmodus – ploppt die erste Meldung des Tages auf: Feuerwehreinsatz in Hückelhoven.





Der Tag hatte also früh ein Thema gefunden.

Am gestrigen, übrigens herrlich sonnigen Mittwoch, war ich den ganzen Tag mit privaten Erledigungen beschäftigt: Werkstatttermin, TÜV fürs Auto – der Klassiker. Für eine kleine Motorradrunde blieb da keine Zeit. Umso reizvoller war heute die Idee, den Einsatz mit dem MediaBike zu fahren. Auch wenn die Wetter-App unübersehbar mit Regen drohte, siegte die Lust aufs Fahren.

Ein weiterer Grund: Der Einsatzort lag mitten in einer alten Zechensiedlung – enge Gassen, dichte Bebauung, Parkplätze Mangelware. Mit dem Motorrad dort hinzukommen, war also nicht nur spontaner Impuls, sondern auch schlichtweg praktisch.

Vor Ort zeigte sich wie so oft das routinierte Bild: Die Feuerwehr war schnell, präzise und gut koordiniert. Rauch, Aufregung, ein paar Schaulustige – und dann das kurze Aufatmen, als klar wurde, dass alles glimpflich ausgegangen war.

Als die Einsatzfahrzeuge abrückten, blieb für mich noch Zeit für einen Abstecher: Nur ein paar hundert Meter weiter wird aktuell an einer Brücke gebaut. Ein kurzer Blick aufs Fortschreiten der Arbeiten, ein paar Aufnahmen – und dann ging’s wieder heimwärts.




Zwischen Blaulicht, Regenschauer und Motorradbrummen ein ganz normaler Donnerstag – oder, um es anders zu sagen: ein typischer Tag für den MediaBiker.