Sonntag, 12. April 2026

Unverhofft kommt oft - Kleiner Ausritt mit dem MediaBike bevor die "Pflicht" wieder rief

Der heutige Sonntag begann unerwartet lebendig. Noch am Vormittag stand plötzlich ein guter Freund vor meiner Tür – mit einem breiten Grinsen und der Nachricht, dass seine 600er Bandit endlich läuft. Wochenlang hatte er daran gewerkelt, geflucht, geschraubt und gehofft – und nun, endlich, war der Moment gekommen.


Spontan beschlossen wir, das kaum erwartete, halbwegs freundliche Wetter zu nutzen und eine kleine Tour zu drehen. Ich bestieg mein MediaBike, die 1200er Bandit, und gemeinsam ließen wir die Motoren aufbrüllen. Das dumpfe, gleichmäßige Grollen begleitete uns über Landstraßen hinweg bis über die niederländische Grenze. Unser Ziel: Roermond, an der Maas mit ihren weitläufigen Seen.



Die Luft war klar, die Sonne ließ sich gelegentlich blicken, und keiner hätte am Tag zuvor – bei Regen und grauem Himmel – daran gedacht, überhaupt zu fahren. Aber genau das machte diesen Ritt besonders: ungeplant, ehrlich, einfach frei.



Nach einer kleinen Runde entlang der Maas ging es wieder zurück Richtung Grenze. Kurz hinter der Grenzstation war ein Tankstopp fällig – Tankdeckel auf, Benzingeruch in der Luft, Motorenbrummen ringsum. Dort erreichte mich dann die Nachricht: ein Verkehrsunfall in Erkelenz. Also machten wir uns kurzerhand auf den Weg dorthin – ein kleiner Sprung von Freizeit in Alltag, Arbeit rief.



Nachdem wir die Situation in Erkelenz hinter uns hatten, trennten sich unsere Wege. Mein Freund lenkte seine frisch wiederbelebte Bandit heimwärts, während ich mich mit meiner 1200er noch auf den Weg nach Heinsberg machte. Dort fand gerade das portugiesische Fest statt – Livemusik, der Duft von gegrilltem Fisch und die vertraute Wärme südlicher Lebensfreude.
Als die Sonne langsam unterging, machte ich mich auf den Heimweg. Ein Tag, der ganz beiläufig begann, hatte sich in eine perfekte Mischung aus Freiheit, Zufall und Weggefährtschaft verwandelt – typisch Motorradtag eben.


Donnerstag, 9. April 2026

An den Zapfsäulen wird’s eng: Chaos-Stunde vor 12 Uhr – Autofahrer in der Eile

 Hückelhoven/Wassenberg

Seitdem Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich um Punkt 12 Uhr erhöhen dürfen, herrscht kurz vor Mittag vielerorts Ausnahmezustand. 


Kurz nach 12.00 Uhr war der Stau vorbei



Besonders am Donnerstag, 9. April 2026, spielte sich auf der Jülicher Straße in Hückelhoven ein inzwischen vertrautes Szenario ab: lange Autoschlangen, hektische Fahrer und volle Zufahrten zu den Tankstellen. Jeder wollte noch schnell vor der Preissteigerung tanken – und sorgte damit selbst für Stau und Unmut.




Auch im nahegelegenen Wassenberg nutzte man die gesetzliche Preisfreigabe zur Mittagszeit. Die dortige HEM-Tankstelle erhöhte ihren Dieselpreis um ganze 11 Cent pro Liter. Für viele Autofahrer kam die Erhöhung überraschend, andere warteten gezielt bis kurz vor zwölf – und saßen dann im Pulk gleichgesinnter Schnäppchenjäger fest.

Die neue Regelung, nach der Preiserhöhungen nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags zulässig sind, sollte laut Bundesregierung mehr Transparenz schaffen und Preisschwankungen eindämmen. Doch bislang zeigen sich für Verbraucher kaum Vorteile: die Preise steigen meist zur Mittagszeit deutlich an, während es am Vormittag zu chaotischen Zuständen und am Nachmittag zu leeren Zapfsäulen kommt.

Beobachten kann man enormem Andrang vor Mittag und sinkender Kundenzahl danach. Viele Autofahrer steuern jetzt geballt kurz vor zwölf die Tankstelle an.

Die Spritpreisregelung zeigt also bereits nach wenigen Tagen, dass sie zwar für weniger Preisschwankungen, aber nicht unbedingt für ruhigere Abläufe an den Tankstellen sorgt – im Gegenteil: um elf Uhr herrscht Stress, um zwölf Uhr Stillstand und den
Preis für Kraftstoff ernsthaft gesenkt hat auch niemand.

Foto / Bericht:
MediaBiker

Samstag, 4. April 2026

Verkehrsunfall auf der A46 bei Jüchen – Motorradfahrer bringt Feuerwehrmann als Sozius zum Unfallort weil die Rettungsgasse versagt

 Die Rettungsgasse auf deutschen Autobahnen - immer noch ein heikles Thema bei denen viele Autofahrer schlicht überlastet sind.

Symbolbild KI


Vollgestopfte Fahrbahnen - es geht kaum voran und von hinten kommen Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei - und den Platz den man vorher nicht eingeräumt hat fehlt nun.


Das ganze kann man noch toppen indem wir zur genannten Situation noch eine kilometerlange Baustelle hinzufügen - so wie auf der A46 von Neuss in Richtung Heinsberg - in Höhe Jüchen. 800 Meter vor der Einsatzstelle steht die Feuerwehr .... ein Biker hilft aus



A46 - Baustelle bei Jüchen



A46 bei Jüchen - Richtung Heinsberg - Motorradfahrer bringt Feuerwehrmann als Sozius zum Unfallort weil die Rettungsgasse versagt


Jüchen 

Ein Verkehrsunfall auf der A46 in Fahrtrichtung Heinsberg stellte am Dienstagabend nicht nur die Unfallbeteiligten, sondern auch die Einsatzkräfte selbst vor große Herausforderungen. Gegen 21:14 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Zusammenstoß zweier Pkw im Baustellenabschnitt zwischen Jüchen und dem Kreuz Holz alarmiert.

„Glücklicherweise wurden bei dem Unfall nur zwei Personen leicht verletzt“, erklärte Feuerwehrleiter Heinz-Dieter Abels nach dem Einsatz. Bevor die Rettungskräfte allerdings helfen konnten, gerieten sie selbst in eine kritische Situation: Rund 800 Meter vor der Einsatzstelle stand der Verkehr – ein Vorankommen mit den Einsatzfahrzeugen war unmöglich - Einsatzkräfte standen im Stau da es hier derzeit eine Baustelle gibt.

In dieser Zwangslage zeigte die Feuerwehr Einfallsreichtum. Ein Motorradfahrer wurde gebeten, eine Einsatzkraft als Beifahrer mitzunehmen, um den Weg durch den Stau zur Unfallstelle zu überwinden. So konnte eine rasche Ersterkundung vorgenommen und die nachfolgenden Schritte koordiniert werden, während weitere Kräfte später zu Fuß nachrückten.

„Eine ungewöhnliche Maßnahme, aber sie hat uns wichtige Minuten gespart“, sagte Abels. „Im Ernstfall können diese Minuten entscheidend sein.“

Der Vorfall macht einmal mehr deutlich, dass die Rettungsgasse allein nicht immer ausreichend ist – vor allem nicht in engen Baustellenbereichen. In manchen Bundesländern gibt es daher bereits Schilder, die Autofahrern empfehlen, „versetzt zu fahren“: Fahrzeuge werden mit etwas Abstand zueinander so angeordnet, dass keine eng nebeneinander fahrenden Autos die Bildung einer Passage blockieren. Dadurch können Einsatzfahrzeuge im Notfall auf flexible Weise, etwa im Zickzack, zu Unfallstellen vordringen.

Auch wenn diese Praxis bislang keine Pflicht ist, zeigt der Einsatz auf der A46, dass solche verkehrsorganisatorischen Maßnahmen rettungsrelevante Vorteile bringen können – besonders dort, wo Baustellen den ohnehin schmalen Verkehrsraum zusätzlich einengen.


Symbolfoto KI / Bericht                                                                                               Heinsberg Magazin

Quelle: Feuerwehr Jüchen



Bike-Freitag statt CAR-Freitag – unterwegs rund um den Tagebau

 

Karfreitag, für viele der CAR-Freitag – der Tag, an dem Motoren heulen und PS-Fans ihre Boliden aus der Garage holen. Für mich dieses Jahr aber: Bike-Freitag. Statt V8-Sound gab’s das satte Brummen meines MediaBikes, die Straße mein Revier.




Die Runde führte mich über die Landstraßen rund um den Tagebau bei Bergheim und Jackerath. Weite Kurven, aufgerissene Horizonte, hin und wieder die riesigen Bagger am Horizont – eine einzigartige Kulisse zwischen Technik und Landschaft. 


Das Wetter: bewölkt, aber trocken. Perfekt zum Fahren, ohne Sonnenbrand oder Regen im Helm.




An manchen Abschnitten standen Streifenwagen und mobile Blitzer am Straßenrand – die Polizei hatte den CAR-Freitag im Blick. Doch alles ruhig, niemand übermütig. Mich hat jedenfalls keiner angehalten, und so konnte ich entspannt weiterrollen, Kilometer für Kilometer, mit einem zufriedenen Grinsen unter dem Visier.

Am Ende des Tages war klar: Der Bike-Freitag darf gern zur Tradition werden – weniger Show, mehr Flow.

Freitag, 3. April 2026

Wenn der Tank leer ist – und wie mir der freundliche Tankwart den Tag verschönerte

Heute war es wieder so weit: Die Tankanzeige stand kurz vor null, und es gab kein Entrinnen. Trotz der aktuell schmerzhaft hohen Spritpreise musste ich an die Zapfsäule. Während ich noch über die rasant gestiegenen Kosten im Kraftstoffsektor nachdachte, sprach mich der Tankwart freundlich an – einer dieser seltenen Momente, in denen ein Gespräch beim Tanken sich wirklich lohnt.

Er erzählte mir vom Shell ClubSmart Programm, das mir bisher ehrlich gesagt kaum aufgefallen war. Mit der kostenlosen Registrierung kann man 2 Cent pro Liter sparen oder 2 Punkte pro Liter sammeln, wenn man Shell FuelSave Kraftstoffe tankt. In Zeiten, in denen jeder Cent zählt, ist das auch ein  Argument.




Was als Pflichtstopp begann, endete also mit einer kleinen Entdeckung: Sparen beim Tanken ist zwar keine Revolution, aber ein Stück Erleichterung – und manchmal reicht genau das, um den Ärger über die Preise ein bisschen kleiner wirken zu lassen.